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Kabelfernsehen – eine kostengünstige Alternative zum Satellitenempfang
Gegenwärtig nutzen etwa fünfzig Prozent aller Haushalte das Kabelfernsehen. Oft wird ein Kabelanschluss über die Mietnebenkosten finanziert, so dass die meisten Mieter für ihren täglichen Fernsehempfang auf diese Technik zurückgreifen. Zumal die Vielfalt, die die Anbieter des Kabelfernsehens zur Verfügung stellen, jeden Tag zunimmt. Oft sind private HD-Programme schon ohne Mehrkosten zu haben und die Fernsehgeräte brauchen keine Zusatzausrüstung, um das Kabelfernsehen zu empfangen. Für den Empfang über die Satellitentechnik hingegen, müssen alle Geräte mit einem entsprechenden Receiver oder einem Modul ausgestattet werden. Für den einwandfreien Empfang sind immer Sie selbst verantwortlich. Die anfälligen Anlagen erleiden oft schon durch heftiges Schneetreiben oder einen Hagelschauer nachhaltigen Schaden. Für die Reparatur müssen nicht selten teure Dienstleister in Anspruch genommen werden.

Vorteile durch Kabelfernsehen

Kunden, die Kabelfernsehen empfangen, haben demgegenüber klare Vorteile. Störungen an den ohnehin sehr stabilen Kabelnetzen werden vom Anbieter behoben. Der Fernsehzuschauer benötigt für die Nutzung des Kabelfernsehens lediglich ein Kabel, das er in die dafür vorgesehene Buchse und den Fernseher bzw. DVD-Rekorder steckt. Die Kabelfernsehen Anbieter senden via Kabel analoge Fernsehsignale, die eine hohe Qualität garantieren. Die Landesmedienanstalten überwachen die Einspeisung der öffentlich rechtlichen Sender sowie der lokalen Fernsehanbieter. Zusätzlich bieten die einzelnen Kabelfernsehen Anbieter weitere attraktive Sender an. Der Fernsehnutzer hat die Qual der Wahl zwischen mehreren dutzend angebotenen Programmen von exzellenter Bildqualität. Darüber hinaus werden zahlreiche Radiosender in bester Qualität über Kabel ausgestrahlt, so dass auch hier kein zusätzlicher Empfänger nötig ist.

Kabelfernsehen: Anbieter in Deutschland

Vier große Anbieter teilen sich in Deutschland den Markt. Unitymedia bietet seine Dienste in Hessen und Nordrhein-Westfalen an, Kabel BW in Baden-Württemberg und Kabel Deutschland in den übrigen dreizehn Bundesländern. TeleColumbus ist zurzeit bundesweit der größte Anbieter. Er bedient neben Berlin zahlreiche weitere Netze deutscher Metropolen. Daneben gibt es zahlreiche kleine regionale Kabelfernsehanbieter. Allen gemein ist jedoch, dass der Verbraucher ihre Dienste bezahlen muss. Neben den Gebühren für das öffentlich-rechtliche Fernsehen werden monatliche Zahlungen für ein Abonnement sowie eine Anschlussgebühr fällig.

Voraussetzungen für den Empfang von Kabelfernsehen

Um einen Kabelanschluss nutzen zu können, müssen Sie sich bei Ihrem Vermieter oder ggf. bei den örtlichen Behörden erkundigen, ob Ihre Wohnung oder Ihr Haus bereits mit einem Kabelanschluss ausgestattet ist. Wenn nicht, gibt es vielleicht in Ihrer Straße die nötige Infrastruktur. Die Verlegung der Kabel ist in deutschen Großstädten nahezu flächendeckend erfolgt, in den ländlichen Regionen hat das Netz jedoch noch einige Lücken. Die Anbindung des Haushaltes erfolgt über ein so genanntes Breitbandkabel, das sowohl für den Empfang von Fernsehen und Rundfunk als auch für das Internet und die Telefonie genutzt werden kann. Häufig bieten die Betreiber Kompaktpakete an, die einen hohen Kosten-Nutzen Effekt für den Verbraucher haben.

Bei Interesse an die Anbindung an das Netz durch die Verlegung eines Kabelanschlusses, setzen Sie sich mit Ihrem regionalen Anbieter in Verbindung und lassen Sie sich entsprechende Angebote unterbreiten. Die Angebote, die über das Internet in Anspruch genommen werden können, erleichtern potentiellen Kunden viel Aufwand. Sie können die Anbieter bequem von Zuhause aus vergleichen und sich in Ruhe für Ihren Favoriten entscheiden. Sofern Sie bereits einen Kabelanschluss besitzen, können Sie bei Bedarf über das Internet den Anbieter wechseln.